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8. November 2017

Winterschutz für Rosen – so überwintern sie am besten

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Erfahrene Hobbygärtner wissen, dass die meisten Rosensorten nicht vollständig winterhart sind. Deswegen benötigen sie einen passenden Schutz vor starken Frösten, damit sie im nächsten Sommer wieder mit bezaubernden Blüten und herrlichem Duft den Garten verschönern. Je nach Rosentyp gibt es verschiedene Winterschutz-Massnahmen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Königinnen unter den Blumen gut durch den Winter bringen.

Winterschutz für Rosen – die Mischung macht’s

Das klingt vielleicht auf den ersten Blick verwunderlich aber man muss beim Winterschutz von Rosen auf vieles achten. Jeder Pflanzenteil erfordert eine spezielle Winterummantelung und umfasst jeweils einen entsprechenden:

  • Kronenschutz
  • Stammschutz
  • Wurzelschutz

Dazu kommt noch, dass Rosen im Beet, Kübelrosen, Strauch-, Kletter- und Stammrosen jeweils ein bisschen anders vor Frost und Winterkälte zu schützen sind.

Winterschutz für Beetrosen

Es ist eigentlich egal, welche Rosensorte Sie in Ihrem Garten haben, weil das Anhäufeln mit Erde die wichtigste Massnahme bei allen Rosen ist. Bei Beetrosen heißt es, die Veredelungsstelle und die Basis ca. 15-20 cm hoch abzudecken. Nehmen Sie dafür z. B. Blumenerde oder Kompost. Mit Jutegewebe oder Wintervlies wickeln Sie die empfindlichen Triebe Ihrer Beetrosen zuverlässig ein.

Frostschutz für Strauchrosen

Strauchrosen bestechen durch ihre relativ großen Kronen, welche im Mittelpunkt der Winterschutzmassnahmen bei dieser Rosenart stehen. Atmungsaktive Wintervliese und Jutegewebe sind  als Kronenschutz die erste Wahl. Nur so vermeiden Sie die Entstehung von Spannungsrissen in der Rinde, sowie das vorzeitige Austreiben der Blattknospen im Frühjahr.

Winterschutzmaterial für Stammrosen

Bei Stammrosen ist es enorm wichtig, die Veredelungsstelle auf den Winter vorzubereiten. Die einzige Möglichkeit dabei ist es, die Veredelungsstelle möglichst dick mit Jutebändern umzuwickeln. Als nächstes kommt der Kronenschutz in Form von Jutegeweben oder Wintervliesen, um die zerstörerische Kraft des Winterwindes zu stoppen.

Wintermantel von Kletterrosen

Kletterrosen am Spalier oder am Rosenboden lassen sich problemlos mit Vliesbahnen umwickeln bzw. mit Leinensäcken bedecken. Auf Nummer Sicher gehen Sie noch, wenn Sie so genannte Winterschutzmatten aus Kokosfasern oder Stroh vor Ihren Climbern befestigen.

Winterschutz für Rosen im Kübel

Die Rosen im Topf müssen unbedingt vor dem Durchfrieren des gesamten Wurzelballens geschützt werden. Um das zu erreichen, wählen Sie für Ihre Rosen einen geschützten Standort, z.B. an einer Hauswand. Nicht nur die Pflanze selbst, sondern auch der Kübel braucht eine entsprechende „Winter-Verpackung.“ Hüllen Sie den Topf mit Kokosmatten oder Noppenfolie ein und beugen so Wurzelschäden wirksam vor. Da die Kälte immer von unten nach oben steigt, lohnt es sich, noch eine dicke Styroporplatte als Unterlage einzusetzen.

Winterschutz nicht zu früh entfernen

Warten Sie mit dem Abnehmen des Winterschutzes ruhig ab. Der Winter war für Ihre Rosen eine schwere Zeit und deswegen befreien Sie die Pflanzen erst Ende März/Anfang April von der schützenden Umhüllung. Suchen Sie sich einen milden und leicht wolkigen Tag aus und gewöhnen Sie Ihre Rosen langsam an die Frühlingswinde. Beim Anhäufeln der Rosen lockern Sie gleich den Boden mit auf, damit Ihre Gartenstars gesund wachsen.

Im Rahmen unserer Gartenpflege bieten wir Ihnen einen saisonalen Winter-Pflegeservice an. Auch die Vorbereitung der Rosen auf den Winter fällt in unsere Zuständigkeit. Wenn Sie noch mehr darüber erfahren wollen, schreiben Sie uns eine Nachricht per E-Mail!

Bild 2: © Fotolia, Kalle Kolodziej, Nr. 103402225