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19. September 2018

Terrassengestaltung mit Pflanzen: Tipps für Ihr „Outdoor-Wohnzimmer“

Zweites Wohnzimmer im Grünen

Wohnlich soll die Terrasse sein und gemütlich – egal ob Dachterrasse, gepflastert oder aus Holz. Doch was wäre der Lieblingsplatz im Garten ohne Pflanzen? Von ein wenig (oder gern auch mehr) Grün umrahmt wird dieser erst richtig lebendig: Hier sitzen Sie am liebsten mit Freunden auf einen Kaffee zusammen und verbringen lange Abende bei einem Gläschen Wein. Bei der Gestaltung von Terrassen ist es wichtig, sich über Gartenstil, Materialauswahl sowie Standortvorlieben und Pflegeaufwand der späteren grünen Bewohner Gedanken zu machen. Ein paar Ideen und Tipps stellen wir Ihnen in unserem Blog vor.

Die Qual der Wahl: Welche Pflanzen sollen es für die Terrasse sein?

Die grundlegenden Fragen bei der Planung, die Sie sich zu allererst stellen sollten, sind:

  • Will ich lieber eine pflegeleichte Bepflanzung?
  • Kümmere ich mich gern selbst intensiv um die Pflege?
  • Oder beauftrage ich damit z.B. den Gartenpflege-Service von Oesch?

Abhängig von Ihrer Antwort geht die Art der geeigneten Pflanzen dann bereits in eine bestimmte Richtung.

Von pflegeleichtem Minimalprogramm und majestätischen Ansprüchen…

Als pflegeleichte Pflanzen gelten etwa Lavendel, Stiefmütterchen, Petunien oder Weihrauch, doch auch diese benötigen ein Basispaket an Pflege wie Gießen und Ausputzen, d.h. verwelkte Blüten und Blätter entfernen. Stilistische Akzente auf der Terrasse setzt ein wirkungsvoller Gartenbonsai, der allerdings regelmässig und fachmännisch mit einem Formschnitt Kurven und Kanten gestutzt haben will – und zum Winter sein Blätterkleid fallen lässt. Der Bonsai und die fast unendliche Auswahl an weiteren laubabwerfenden Pflanzen machen entsprechend mehr Arbeit – spätestens im Herbst.

 … über praktische Vorteile…

Wie im Garten eignen sich immergrüne Pflanzen auf Terrassen als Sichtschutz, blickdicht und kräftig grün übers ganze Jahr.  Die Klassiker darunter sind die berühmten Buchs, Bambus, Thuja und Lorbeer.

Tipp: Mit Kübelpflanzen bleibt die Terrassengestaltung dauerhaft flexibel. Pflanzgefäß packen, wo anders hinstellen, fertig!

… bis zu Pflanzen für Selbstversorger und Selbermacher.

Selbstversorger und Selbermacher

Gemüse und Kräuter wachsen in rückenfreundlichen Metall-Hochbeeten ruck zuck zum Ernten heran (links). Zitruspflanzen im Topf und deren Früchte frisch gepresst im Glas bringen Urlaubsflair auf die Terrasse, aber sie brauchen in der kalten Jahreszeit einen hellen, kühlen Platz im Haus. Die Hauswurz (rechts) gibt es in verschiedenen Größen, Formen und Farben. Sie gehört zu den Sukkulenten, speichert Wasser und braucht nur wenig Erde. Deshalb kann man mit ihr wunderbar experimentieren. Kleine Nischen z.B. in einem alten Handsieb reichen den Überlebenskünstlern zum Gedeihen. Aus den Ablegern der Hauswurz lässt sich übrigens ein schnelles, nettes Geschenk zaubern!

Pflanzgefäße: Ein Boden unter den Füßen für die Pflanzen

Töpfe und Kästen aus Kunststoff, Verbundmaterialien oder Metall haben klassisches Terrakotta weitgehend abgelöst. Beliebt sind Gefäße in Beton- oder Steinoptik. Sie sind frostfest, UV-beständig und lassen sich aufgrund des geringen Gewichts gut verrücken. Auch Pflanzbehälter aus Cortenstahl sind sehr gefragt.

Achtung: Ist die Oberfläche nicht versiegelt, entsteht auf Cortenstahl in den ersten Jahren Flugrost, der durch Regen abgewaschen wird und Flecken auf Bodenbelägen verursachen kann. Mit der Zeit bildet sich eine Patinaschicht und die Verfärbungen bleiben aus.

Idee gesucht? Drei Pflanzen-Arrangements für Ihre Terrasse

Mix aus verschiedenen Pflanzgefäßen

Eine rustikale Wirkung erzielen Sie mit einer roten, stehenden Geranie im klassischen Tongefäß (links). Voll im Trend ist „Up-Cycling“. Dabei verwenden viele Hobbygärtner gern alte Eimer, Tonnen oder Zinkwannen (Mitte). Hier sucht die Schwarzäugige Susanne neben einer Holzsäule verspielt den Weg in die Höhe. Die Kletterpflanze wächst in einem Komplementärkontrast aus einem blauen Blütenbett heraus. Für moderne Terrassen ist vor allem die Gefäßform interessant (rechts). Die rosafarbenen Blüten der Hortensien harmonieren wunderbar frisch mit den hellen, eckigen Betonsockeln.

Unsere Empfehlung für Gräser: Passend zu ihrem hohen Wuchs machen Lampenputzergras, Chinaschilf und japanisches Blutgras in hohen, schlanken Gefäßen eine gute Figur. Ab dem Spätsommer entfalten sie ihre volle Schönheit.

 

Brauchen Sie bei der Bepflanzung oder der Versorgung Ihrer Pflanzen Unterstützung?  Unser Gartenpflege-Team kümmert sich in Zürich und Umgebung um Terrasse und Garten. Ein Anruf genügt!