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20. Dezember 2018

Gartentrends auf dem Prüfstand: Miniteich für den kleinen Garten

Miniteich macht jedes Gartendesign attraktiver

Der Traum vom grossen Gartenteich platzt für Gartenfreunde in der Stadt Zürich, wenn das Grundstück den Platz dafür nicht hergibt. Ein aktueller Gartentrend, nach dem unsere Kunden immer mehr fragen, verspricht die Lösung: der Miniteich. Denn als Gestaltungselement ist Wasser im Garten unverzichtbar! Im Oesch-Blog stellen wir Ihnen diese erfrischenden Wasser-Ideen im Kleinformat vor.

Beruhigendes Wasser im kleinen Garten mit dem Miniteich

Das Element Wasser überträgt Ruhe und Kraft auf uns – Aufenthaltsorte in Wassernähe laden zum Verweilen ein. Der Trend geht in kleinen Gärten glücklicherweise weg von lieblosen Teichwannen aus dem Baumarkt. Auf Terrasse, Balkon und Dachgarten finden sich je nach Gartenstil zum Beispiel hübsche Metallschalen, Holzfässer oder -kübel.

Mobile Miniteiche im Fass oder einer Wanne oder…

DIY-Liebhaber können sich mit dieser kleinen Teichversion austoben und selbst Hand anlegen. Der Fantasie sind bei der Wahl der Teichgefässe fast keine Grenzen gesetzt. Alte Weinfässer, Holzbottiche, Waschzuber, Steintröge, Keramiktöpfe, Pflanzkübel, Zinkwannen, Metalleimer – alles, was innen genug Raum bietet, können Sie verwenden. Doch aufgepasst: Überprüfen Sie vor dem Befüllen, ob das Behältnis dicht ist. Damit vermeiden Sie böse Überraschungen, denn über auslaufendes Wasser am Balkon freut sich der Nachbar unter Ihnen genauso wenig wie Sie.

Passende Bepflanzung auswählen

Bepflanzung macht es aus

Ein absolutes No-Go für Minteiche sind stark wuchernde Pflanzen wie Schilf, Kalmus, Rohrkolben, Wasserpest und die grosse Seerose. In kleinen Teichen verwendet man deren Zier- und Miniaturformen.

Wir empfehlen eine Bepflanzung mit:

  • aufrechten Wasserpflanzen: Zwergrohrkolben, Gras-Kalmus, Zwerg-Binse, japanischer Sumpf-Iris, Pfeilkraut
  • Sumpfpflanzen: Sumpfdotterblume, Hechtkraut, Sumpf-Vergissmeinnicht, Tannenwedel, Eidechsenschwanz, Zier-Blutweiderich, Bachbunge
  • Schwimmpflanzen: Schwinsohr, Wasserähre, Zwergseerose, Wassernuss, Wassersalat
  • Unterwasserpflanzen: Pfennigkraut, Hornblatt, Moose

Der Standort: Wohin mit dem Miniteich?

Da die Miniteiche mit wenig Wasser gefüllt sind und meist die Umwälzung durch eine Pumpe fehlt, erwärmt sich das Wasser schneller. Das führt zu vermehrter Algenbildung. Als Standort eignen sich daher helle, halbschattige bis schattige Plätzchen besser als auf der Südterrasse in praller Sonne. Denn fünf bis sechs Stunden Sonne am Tag sind das Maximum für solch kleine Teiche.

So geht’s: der DIY-Miniteich

Sind Standort, Bepflanzung und Behälter ausgewählt, kann es losgehen! Zuerst legen Sie das Gefäss mit Teichfolie aus. Füllen Sie eine Schicht Kies in gewünschter Höhe ein. Platzieren Sie darauf grössere Backsteine, flache Flusssteine oder Tontöpfe. Diese dienen als Standfläche für die Pflanzen, welche Sie in Gittertöpfe aus Kunststoff mit nährstoffarmer Teicherde einpflanzen. Setzen Sie die Töpfe auf die vorbereiteten Steine oder den Grund des Gefässes – je nach erforderlicher Wassertiefe. Die Pflanztöpfe können Sie bei Bedarf auf der Erdoberfläche mit Zierkies beschweren. Damit schwimmt die Erde nicht auf, wenn Sie den Behälter anschliessend mit einem schonenden Wasserstrahl befüllen.

Bitte beachten: Je nach Grösse des Miniteichs reichen drei bis vier Pflanzen aus.

Pflegetipps

Je nach Jahreszeit stehen kleinere Arbeiten an. Bei grosser Hitze kontrollieren Sie den Wasserstand und füllen ihn auf. Wenn Sie eine beginnende Algenbildung beobachten, wechseln Sie wenn nötig einen Teil des Wassers. Abgestorbene Pflanzenteile und im Herbst einfallende Blätter sollten Sie regelmässig entfernen. Im Winter sollte man den Teich entleeren oder an einen warmen Ort stellen, da das Gefäss sonst durch Eisdruck platzen kann. Eine nicht winterharte Schwimmpflanze wie die Zwergseerosen müssen Sie ohnehin in hellen, temperierten Räumen überwintern.

Gestaltungsideen für das gewisse Extra

Raffinessen wie kleine Teichlampen, die am Rand befestigt werden, zaubern abends zusammen mit dem Wasserpflanzenensemble ein anmutiges Bild. Als Deko eignen sich silberne Kugeln, schwimmende Windlichter, ein kleines Wasserspiel. Die Kombination mit einer Sitzmauer und der richtigen Bepflanzung ist auch im Winter ein Hingucker – unser Tipp!

Haben Sie noch Fragen? Wir stehen jederzeit zur Verfügung und beraten Sie dabei, wie Sie Ihren kleinen Garten optisch vergrössern und mehr aus ihm herausholen!

Bild 1: © Fotolia, Edda Dupree, Nr. 210219700
Bild 2: © Fotolia, Gabriela, Nr. 170237171