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9. Januar 2017

Diese Gartenarbeiten stehen im Januar an

Gartenarbeit im Januar

Auch wenn der Januar für Gartenbesitzer ein ruhiger Monat im Gartenkalender ist, lassen sich in diesem Winter-Monat doch ein paar Gartenarbeiten erledigen. Sie können sich ganz in Ruhe die gewünschte Gartengestaltung für das nächste Gartenjahr überlegen sowie winterliche Standardarbeiten durchführen.

Gartenplanung für die neue Saison starten

Mit der rechtzeitigen Planung holen Sie sich ein bisschen Frühling in die kalten Wintertage. Denken Sie darüber nach, was in Ihrem Garten unbedingt passieren muss – das betrifft nicht nur Pflanzengestaltung, sondern auch jegliche Renovierungsarbeiten von

  •  Terrasse
  •  Gartenteich
  •  Pergola

und Co. Vielleicht lohnt es sich auch, ein paar Dinge in Ihrem Garten zu ändern – etwa ein Hochbeet für schöne Stauden bauen oder Rankgitter mit Rosen und anderen Climbern bepflanzen.

Sortieren Sie außerdem Ihr Saatgut und machen Sie Keimproben, so dass Sie sich bei Bedarf Samen-Nachschub holen können. Schauen Sie sich verschiedene Saatgutkataloge an, stöbern Sie im Internet nach neuen Gemüse- und Obstinspirationen. Dabei ist es wichtig, dass der Gartenboden nach ca. 3-4 Jahren wieder Abwechslung braucht.

Schneedecke entfernen

Besonders in schneereichen Regionen müssen die Gärtner ordentlich Schnee schippen. Größere Schneemassen schaden ebenso den immergrünen Sträuchern wie Kirschlorbeer oder Rhododendron, weil sie unter Schneelast leicht brechen können. Entfernen Sie aus diesem Grund regelmäßig Schnee von diesen empfindlichen Pflanzen. Wenn Sie aber auf Nummer Sicher gehen wollen, binden Sie zusätzlich die Zweige von brüchigen Sträuchern fest. Niedrigere Gehölze hingegen vertragen die Schneedecke ganz gut.

Winterblüher und Kübelpflanzen giessen

Auch wenn es auf den ersten Blick komisch klingt, müssen Koniferen und jede Art von Kübelpflanzen ebenfalls im Winter ab und zu gegossen werden. Der Schnee eignet sich zur Bewässerung nicht, weil das im Schnee vorhandene Wasser bei Bodenfrost friert. Hinzu kommt, dass intensive Sonneneinstrahlung das Wasser schnell verdunsten lässt, wodurch die immergrünen Pflanzen über ihre Blätter viel Wasser verlieren.

Werkzeuge in Stand setzen

Die Winterzeit bietet sich wunderbar an, um die Gartengeräte zu überprüfen und diese wenn nötig zu warten. Säubern Sie

  •  Schaufeln
  •  Spaten
  •  Hacken

mit einer Drahtbürste und ölen anschließend diese ein. Pflanzensäfte von Garten-, Rosen-, Ast- und Heckenscheren lassen sich mit etwas Spiritus entfernen. Kontrollieren Sie ebenso Ihren Rasenmäher. Dafür bauen Sie am besten die Messer aus und lassen diese vom Fachmann schärfen.

Tipp: Überwintern Sie Ihre Gartengeräte besser an einem frostfreien Standort als in einem Gartenhaus draussen.

Rosen im Winter pflegen

Gartenarbeit im Januar

Leider sind nicht alle Rosensorten komplett winterhart. Zu den empfindlichsten Pflanzenteilen bei Rosen gehören die Veredlungsstelle und die Triebbasis – schützen Sie diese also vor Sonne und niedrigen Temperaturen. Hier helfen vor allem:

  •  Das Anhäufeln der Rosen
  •  Tannenzweige gegen die Frühjahrssonne
  •  Schutzhauben für Strauchrosen.

Winterschnitt von Bäumen und Hecken

An milden und trockenen Wintertagen lassen sich Obstbäume und Hecken schneiden. Die trockene Witterung ist enorm wichtig, damit sich keine Pilzsporen übertragen (was bei feuchtem Wetter häufig passiert). Den Rückschnitt an Obstgehölzen können Sie bei Temperaturen bis -5 Grad problemlos durchführen.

Schneiden Sie dabei nur kranke und abgestorbene Triebe und Wildtriebe bis in das gesunde Holz zurück. Auf diese Weise tragen Sie zur Gesunderhaltung Ihrer Obstbäume und zu einem guten Ertrag im kommenden Gartenjahr bei.

Bild 1: © krappweis – Fotolia.com
Bild 2: © K.-U. Häßler – Fotolia.com